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Gemeinwohl-Grundeinkommen

Was wäre, wenn jeder Mensch einer Kommune ein regionales und gemeinwohlorientiertes kleines Grundeinkommen bekäme?

Was wäre, wenn jeder Mensch einer Kommune ein regionales und gemeinwohlorientiertes kleines Grundeinkommen bekäme?

GW-GE – Gemeinwohlorientierte Alternativwährung mit Grundeinkommensprinzip

Die Idee, welche hinter dieser Frage steckt, ist im Grunde einfach und vielversprechend zugleich: Alle Einwohner:innen einer Kommune erhalten monatlich ein Gemeinwohl-Grundeinkommen als Alternativwährung im Wert von ca. 100 – 200,- Euro. Diese können sie in teilnehmenden nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Geschäften oder für entsprechende Dienstleistungen aus der Region ausgeben. Das schafft nach dem Prinzip der Komplementärwährungen einen eigenen Wirtschaftskreislauf. Die Menschen rücken wieder in den Mittelpunkt bei der Nutzung des Geldes als Tauschmittel und regionale Stabilität sowie Kleinunternehmertum werden gefördert.

Das Gemeinwohl-Grundeinkommen befähigt einerseits alle Menschen an ethisch-ökologisch sowie handwerklich oder nahrhaft qualitativen Produkten teilzuhaben. Andererseits kann dann auch die regionale Wirtschaft solche Produkte und Dienstleistungen unter gesicherten Umständen anbieten. Darüber hinaus ermöglicht diese alternative ökonomische Struktur neue Unternehmen, gemeinnützige Einrichtungen und soziokulturelle Initiativen entstehen zu lassen oder jene, die bereits bestehen, zu stärken.

Damit solche regionalen Strukturen der Initiativ-Wirtschaft aufleben können, muss ein eigener monetärer Habitus und Kreislauf geschaffen werden, in dem Gewinnmaximierung durch Ausbeutung von Umwelt und Menschen keinen Platz findet. Als Co-Finanzierung kann eine Gemeinwohl-Dividende dienen. Hierbei zahlen die regionalen und gemeinwohlorientierten Unternehmen einen finanziellen Beitrag in einen Gemeinwohl-Fonds, der direkt als Gemeinwohl- Dividende an die Einwohner:innen ausgeschüttet wird. Die teilnehmenden Unternehmen tauschen außerdem Marketingstrategien, Werbung und Konkurrenzdenken gegen die direkte Kundenbindung ein. Zwischen Verbraucher:innen und Anbieter:innen entsteht Vertrauen sowie eine Wertschätzung für die nachhaltig und regional erzeugten Produkte und Dienstleistungen – Bedarfe werden nun gedeckt, nicht mehr erzeugt.

Gerade in der Coronakrise zeigen sich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Notlagen. Während Onlinedienste boomen, kämpfen regionale Kleinunternehmen sowie alteingesessene Geschäfte und Dienstleister:innen vermehrt um ihre Existenz. Solch eine Währung mit integrierter Dividende birgt das Potenzial, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen in der (Post-)Corona-Zeit deutlich positiver mitzugestalten und einer Monopolbildung ökonomischer Strukturen entgegenzuwirken.

Läuft das Projekt des Gemeinwohl-Grundeinkommens über Regionalvereine, Kommunalverwaltung oder gar über ein soziales Start-up-Unternehmen?

Wie diese Vision weiter ausgestaltet und als Projekt verwirklicht werden kann, das hängt auch davon ab, ob weitere engagierte Menschen gefunden werden können, die daran mitwirken.

Anmerkungen

Die oben genannte Idee eines Gemeinwohl-Grundeinkommens im Wert von ca. 200,- Euro in einer Komplementärwährung kann als eine Teilfinanzierung (partielles Grundeinkommen) bzw. als eine tragende Säule und erster Schritt zu einem gesamten bedingungslosen Grundeinkommen dienen. Es fördert die existenzielle Absicherung und die Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe aller Menschen. Das Gemeinwohl-Grundeinkommen kann zudem ein Schlüsselkonzept sein, welches die Umsetzung von Feldversuchen zur Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens schneller realisierbar oder direkt überflüssig macht. Das GW-GE ist eine Synthese zwischen Gemeinwohl- Ökonomie mit Grundeinkommensprinzip und Alternativwährung auf regionaler Ebene. Ausgezahlt als Parallelwährung ist es nicht an das aktuelle System gebunden und ermöglicht eine unbegrenzte Laufzeit über Generationen hinweg. Darüber hinaus ist eine Skalierung und Ausweitung des Personenkreises und des Einzugsgebietes möglich. Eine Idee ist die Integrierung in bestehende Strukturen erfolgreich etablierter Regionalwährungen, wie beispielsweise des Chiemgauer Regiogelds (Chiemgauer).

Initiative Gemeinwohl-Grundeinkommen (Kassel)
Ellen Löchner, Danny Hügelheim, Markus Möller

Bei Interesse an der Umsetzung dieser Idee schreibt an: info@gaiamocracy.de